13. Januar 2014

Berufsschule fängt erst zur dritten Stunde an. Wache trotzdem um 4:45 vom Klingeln des Weckers auf. Schlafe wieder ein, wache gegen sieben Uhr erneut auf und stehe auf.
Lese auf dem Weg zum Bahnhof im Lesen. Rauche Zigarette. Stelle fest, dass Zug um diese Uhrzeit noch voller ist. Ärgere mich über Menschen. Lese im Stehen Buch weiter.

Verbringe den Berufsschultag damit, das Bild weiter zu malen. Unterbreche Malvorgang zwischendurch, wenn Frustration zu groß wird, um vor der Schule eine Zigarette zu rauchen.
Verlasse Berufsschule fünfzehn Minuten früher, um pükktlich zum Zahnarzttermin in Düsseldorf zu sein.

12. Januar 2014

Verlasse am frühen Vormittag Wohnung von ~Person. Habe die letzten Stunden damit verbracht mit ~Person und ~Person1 in Alliterationen zu sprechen. Fähigkeit, anders als in Stabreimen zu denken lange verloren gegangen.
Fühle Leere.

Betrete leere, völlig ausgekühlte, noch immer komplett chaotische Wohnung. Lege mich unter zwei Decken auf mein Bett, verspüre Wunsch schlafen gehen zu können.
Schalte Computer ein. ~Person3 schreibt mir, sie habe sich Sorgen gemacht, weil ich nicht zu erreichen war und seit längerem kein Tagebuch mehr geschrieben hätte. ~Person3 sagt, sie hätte dann immer Angst, ich wäre tot.
Beruhige ~Person3. Antwort erfolgt als Alliteration. Freue mich, dass es ~Person3 gibt. Schreibe ~Person3, dass ich nicht möchte, dass sich Menschen wegen mir Sorgen machen müssen.

Schreibe ~Person4 und verspüre Wunsch sie sofort zu besuchen. Fühle mich komplett ausgelaugt und einsam.

Versuche mehrmals zu schlafen. Versuche scheitern jedes Mal.
Schalte gegen zehn Uhr Computer aus, schlafe irgendwann doch ein.

11. Januar 2014

Anruf von ~Person weckt mich. Denke kurz, es wäre noch gestern Abend, realisiere dann erst, dass ich gestern eingeschlafen bin. Bereue nichts. Entschuldige mich bei ~Person, dass ich nicht mehr gekoommen bin.
~Person fragt, ob ich einfach jetzt vorbei schauen will.
Stimme zu. Ziehe mich an und laufe los.

Komme bei ~Person an. ~Person hat noch Beusch da, haben noch nicht geschlafen.
Setze mich auf Sofa von ~Person, dass ich mit kurzen Unterbrechungen bis Sonntag morgen nicht mehr verlassen werde. Stunden verschmelzen ineinander, Zeit bricht in großen Brocken aus dem Wochenende.

10. Januar 2014

Wecker klingelt um viertel vor fünf. Wache vor laufendem Laptop und vollbekleidet auf. Drücke Wecker weiter und döse noch bis halb sechs. Stehe auf, behalte Kleidung an. Rauche Zigarette und verlasse Wohnung.
Lese im Zug Richtung ~Stadt, weil ich Angst habe die Haltestelle zu verschlafen, sollte ich mich hinlegen.

Bringe Schultag mehr oder weniger ereignislos hinter mich. Bild wird nicht besser, Frustration eher noch größer als am Vortag. Freue mich, dass Freitag ein kürzerer Tag ist.
Fahre nach Hause.

Lege mich ins Bett und nehme mir vor, es heute nicht mehr zu verlassen.
Bekomme Hunger. Bestelle Pizza und Salat. Ärgere mich, dass ich jetzt zwei Tage hintereinander Essen betsellt und Zigaretten gekauft habe, obwohl ich mir vorgenommen hatte, kein Geld mehr für solche Dinge aus dem Fenster zu werfen.
Pizza kommt. Verlasse Bett doch für drei Sekunden, um Pizzaboten die Türe zu öffnen und ohne Trinkled wieder gehen zu lassen. Lege mich umgehend wieder ins Bett. Esse Pizza und Salat im Liegen restlos auf. Fühle Zufriedenheit.

~Person fragt, ob ich heute mit Feiern gehen will. Verneine, da ich keine Lust auf fremde Meschen habe und ich wirklich keinerlei Interesse daran habe, mein Bett jemals wieder zu verlassen. ~Persons chlägt vor, ich könnte ja kurz bei ihr vorbei kommen, bevor sie losgehen und dann sehen, ob ich doch Lust bekomme. Stimme zu. ~Person kündig an, sich später zu melden.
Schlafe ein.

9. Januar 2014

Der Wecker klingelt um viertel vor fünf. Drücke Wecker weg und schlafe wieder ein. Der Wecker klingelt erneut um viertel nach fünf. Beschließe, dass fünfzehn Minuten ausreichen um mich anzuziehen und zu waschen und drücke Wecker erneut weiter. Stehe um halb sechs auf, als Wecker zum dritten mal klingelt und ziehe mich schnell an. Verlasse zügig die Wohnung und laufe zum Bahnhof.

Gebe Obdachlosem im Bahnhof 2 Euro. Er fragt mich, ob ich heute gar nicht male und wünscht mir einen schönen Tag. Gebe zweitem Obdachlosen, der in der Nähe steht auch etwas, damit es gerecht aufgeteilt ist.
Steige in die völlig überfüllten Bahn, ergattere Sitzplatz. Denke im Halbschlaf an ~Person. Erinnere mich an Traum von ~Person, in dem wir in einem Kanu einen Fluss hinunter fuhren. Nehme mir vor, im Sommer Bootfahren zu gehen.

Schlafe auf Bahnfahrt kurz ein. Wache auf, als Zug in Bahnhof von ~Stadt einfährt. Von kurzer Schlafphase und plötzlichem Aufwachen verwirrt steige ich aus und gehe Treppe hinunter. Alles sieht anders aus als gewohnt. Befürchte, falsche Haltestelle erwischt zu haben. Müdigkeit macht Nachdenken schwierig, fühle leichten Schwindel. Realisiere, dass ich andere Treppe genommen habe die in anderen Teil des Bahnhofgebäudes führt. Laufe erleichtert zu Straßenbahnhaltestelle. Rauche Zigarette.

Malen geht schleppent voran. Motiv gefällt mir immer weniger und das Mischen der Farben gestaltet sich aufwändiger als gedacht, da sie andere Eigenschaften als die Stofffarben haben, die wir auf der Arbeit verwendet. Muss deckender malen als gewohnt, da sich sonst Flechen bilden.
Schultag vergeht, ohne dass sonderliche Fortschritte bei Malerei zu sehen sind. Fahre frustriert nach Hause.
~Person fragt, ob ich gegen halb acht vorbeikommen möchte. Sage ~Person zu.

Beschließe auf Heimweg spontan ein G.E.S.C.H.E.N.K. für Nutzer eines großen deutschen Bilderbretts zu verstecken. Schreibe im Zug Brief, den ich Paket beilegen möchte. Überlege, ob es nicht schon zu spät ist es zu verstecken, weil es langsam dunkel wird. Zudem hat Zug technische Schwierigkeiten die die Weiterfahrt verzögern.
Komme in Düsseldorf an, laufe schnell nach Hause. Es beginnt zu regnen. Beschließe, Packet trotzdem auf jeden Fall zu verstecken. Betrete Wohnung, Packe Tintenfisch Gipsabdruck, zwei Bücher, einen genähten Heinruch und mehrere Fruchtgummi-Aufäpfel in zwei Plastiktütet, verklebe alles mit Isolierband und fahre mit Fagrrad richtung Volksgarten. Regen hat etwas nachgelassen, dafür ist es mittlerweile komplett dunkel.

Warte unbeobachteten Moment ab und verstecke Packet in einem Busch neben der Düssel. Fotografiere Stelle, damit das Versteck anhand des Bildes ermittelt werden kann. Betrunkener Mann läuft mir ins Bild, fragt, was ich fotografiert habe. Entgegne ihm, dass ich Foto von Park machte. "Schwachsinn. Mich haben sie fotografiert. Mich." Steige auf Fahrrad um Konfronation mit Mann aus dem Weg zu gehen, sehe beim wegfahren, dass Mann genau zu dem Versteck geht und in die Hocke geht. Drehe um und stelle Fahrrad auf Brücke über Düssel ab. Warte, bis man sich wieder von der Stelle entfernt und schließlich im Park verschwindet. Mann beobachtet mich so lange, bis er außer sichtweite ist.
Hole schnell Packet aus dem Busch, suche andere Stelle um es zu platzieren und achte diesmal noch genauer darauf, dass mich niemand beobachtet.
Fahre schnell nach Hause, kündige auf Bilderbrett verstecktes G.E.S.C.H.E.N.K. an und gebe an, wo es zu finden ist. Warte und hoffe, dass es jemand findet.

Mache mich kurz nach sieben auf den Weg zu ~Person. Verfolge auf Handy das Thema auf Bilderbrett. Mir bekannter dort aktive Nutzer kündigt an, es holen zu wollen. Ärgere mich ein bisschen, da Sinn dieser Aktionen ja ist, einem Unbekannten ein Geschenk zu machen. Freue mich, als anderer Nutzer es vorher findet.

Betrete Wohnung von ~Person. Schenke ~Person anderen Tintenfisch-Gipsabdruck. Unterhalte mich mit ~Person, schauen nebenbei reißerische Kathastrophen-Doku auf N24. Lache viel. Beschließe, Pizza zu bestellen. Esse nur die hälfte davon, gehe dann irgendwann nach Hause, als ~Person noch anderen Besuch bekommt.

8. Januar 2014

Wache um sechs Uhr auf. Habe Wecker überhört. Springe aus dem Bett und ziehe mich an. Sohle des Schuhs löst sich ab, als ich ihn anziehe. Überlege, Schuh trotzdem anzubehalten, erinnere mich an Paar Schuhe, das ich in Bayern gelassen habe, weil ich es nicht schleppen wollte. Ärgere mich. Ziehe andere Schuhe an.
Renne zur U-Bahn.
Kaufe an Bahnhof Fahrkarte für teureren Zug, um noch rechtzeitig anzukommen. Erwische doch noch anderen Zug.

Komme um kurz nach sieben in ~Stadt an. Es ist frühlingshaft warm, starker Wind weht mich fast um, als ich Bahnhofsgebäude verlasse. Laufe zur Straßenbahnhaltestelle, rauche Zigarette.
Steige eine Station früher aus, um noch ein Stück spazieren zu gehen. Setze mich vor Schule auf eine Mauer, rauche Zigarette. Es ist noch viel zu früh.
~Person kommt, setzt sich zu mir. Unterhalte mich mit ~Person darüber, wie wenig wir gemacht haben. ~Person sagt, dass sie auch keine Pinsel dabei hat. Fühle Erleichterung.

Betrete mit ~Person Schulgebäude, als Türen aufgesperrt werden, setze mich vor Klassenzimmer auf den Boden. Warte. Lehrer kommt zu spät. Ärgere mich, dass ich mich so beeilt habe. Die anderen haben teilweise schon grundierte Leinwände dabei. Ich habe nicht mal meine Vorlage mitgebracht.

Lehrer öffnet uns endlich die Türe. Wir legen Folie auf dem Boden aus und nageln den Nessel auf, den wir, zu meiner Erleichterung, doch zur Verfügung getsellt bekommen. Grundiere den Nessel und leihe mir Faden für das Raster von Kollegen. Gehe Zeitplan und meine Vorlage ausdrucken, rastere Vorlage und beginne mit der Vorzeichnung.

Gehe zwischendurch mit ~Person1 zum rauchen auf den Pausenhof. Fühle mich unterschichtig.

Viertel nach drei. Räume Arbeitsplatz auf und verlasse Schule. Kaufe am Bahnhof Monatsticket für 130 Euro, fahre zurück nach Düsseldorf. ~Person2 schreibt und fragt, ob ich vorbei kommen möchte. Möchte lieber schlafen. Verabrede mich mit ~Person2 für den nächsten Tag.

~Person schreibt, dass sie noch in der Werkstatt vorbei fährt. Bitte ~Person, mir meine Pinsel mitzubringen, weil ich keine Lust habe extra noch da vorbei zu laufen. ~Person stimmt zu.

Kaufe auf dem Rückweg vom Bahnhof Karotten, Gurke, Kartoffeln und Milch. Kaufe zusätzlich Wackelpudding-Minis und Überraschungsei. Esse Überraschungsei auf dem weg nach Hause. Esse Wackelpudding-Minis im Bett liegend komplett auf.
Mache mir Bratkartoffeln mit Rosmarin. Esse sie im Bett.

~Person3 schreibt mich an. Möchte wegen vorangegangenehm Streit erst nicht mit ~Person3 reden. Schreibe ~Person3 dann doch, lege Streit bei.

Vertrödele bis zwei Uhr Nachts meine Zeit sinnlos im Zwischennetz, schlafe dann voll bekleidet neben den leeren Wackelpudding-Minis ein. Träume von ~Person4.

7. Januar 2014

Wecker klingelt um sechs. Drücke Wecker weiter. Wecker klingelt um viertel nach sechs. Schalte Wecker aus. Stelle ihn auf acht Uhr. Schlafe wieder ein und träume wirres Zeug. Kuschle mich an S.
Wecker klingelt um 8. Stelle wecker aus und stehe nicht auf. Höre die Vögel draußen zwitschern. Freue mich. Liege im Halbschlaf und höre, wie O. aufsteht und sich fertig macht. Bleibe liegen.

Halb zehn. Stehe auf und packe meine Sachen. Scanne Passfoto für Krankenkassenkarte ein. Lade Foto hoch. Beschließe, Foto sicherheitshalber auch per Post zu schicken.

Trinke Tee mit M., setze mich in die Sonne auif die Terasse und rauche mit S. Zigarette. Gebe S. Geschenke für V. mit. Frage V., ob sie heute Zeit hätte sich mit S. zu treffen. Handy geht aus. Finde Aufladekabel nicht. Erinnere mich daran, dass ich es zu unters in die Tasche gesteckt habe.
Setze mich wieder auf die Terasse.

Zwei Uhr. M. fährt S. und mich zum Bahnhof. Halte unterwegs, um Brezeln und Wasser zu kaufen. O. ruft an und sagt, dass S. seine Jacke vergessen hat. Fahre zurück und hole Jacke.
Kaufe am Bahnhof Fahrkarte. Stelle fest, dass Ticket jetzt 71 Euro kostet und nicht mehr 65 Euro. Ärgere mich über Bahn.
Treffe rotgetiegerte Katze, die auf den Gleisen herumläuft. Streichle Katze. Rauche mit S. und M. Zigarette in der Sonne. Verabschiede mich von M.
Verabschiede mich von S., als mein Zug kommt. Sage S., auf welchem Gleis sein Zug abfährt. Winke S. vom Zug aus.
Hinter mir sitzt alter Mann, der mit sich selbst redet. Denke an O. und M. Weine ein bisschen. Vermisse S.

Steige in München in ICE. "Die Abfahrt des Zuges wird sich auf unbestimmte Zeit wegen technischen Schwierigkeiten verzögern." Warte fünfzehn Minuten. Steige wieder aus dem Zug. Steige in anderen ICE, der eine Stunde später in Düsseldorf ankommt.
Schalte Laptop ein und spiele Minecraft. Weine noch ein bisschen. Mann mit unangenehmen Körpergeruch steigt ein und setzt sich neben mich. Mantel des Mannes liegt auf meinem Sitzplatz. Ärgere mich.
Hole Buch heraus und fange an zu lesen. Lese Buch aus.
Kinder spielen verstecken im Abteil, rennen durch die Gänge und schreien herum. Bitte Kinder, nicht so laut zu sein. Werde von Kindern ignoriert.

Lese Tagebuch von E., M. und S.
Schreibe E. Denke an Torte.

Komme kurz vor zwölf in Düsseldorf an. Eineinhalb Stunden später als geplant. Laufe nach Hause.
Kaufe unterwegs Zigaretten bei Kiosk. Wünsche Kioskverkäufer ein gutes neues Jahr. Kioskverkäufer fragt mich, ob ich wieder in Berlin war. Habe keine Ahnung, wie er darauf kommt. Bestätige seine Annahme.
Komme in unafgeräumte Wohnung zurück, setzte mich aufs Fensterbrett, rauche Zigarette und schaue Mond an.
Schreibe M., dass ich gut angekommen bin. Vermisse M.

Schreibe endlich nach dreiwöchiger Prokrastination Zeitplan für Projektarbeit, die ich Morgen abgeben muss. Stelle fest, dass ich meine Arbeitsmaterialien, die ich morgen brauche in der Werkstatt vergessen habe. Fühle Gleichgültigkeit. Rauche Zigarette im Bett.
Stelle Wecker auf 4:30 Uhr. Lärm im Innenmhof. Lärm im Treppenhaus. Überall sind Menschen. Visualisiere Großtraum Düsseldorf, der sich um mich herum ausdehnt. Visualisiere Entfernung von Heimat. Fühle Kälte.

6. Januar 2014

Stehe um halb zehn auf. Habe schlecht geschlafen. Bereue, nicht bei C. angerufen zu haben. Denke, dass ich besser schon gestern gefahren wäre. Stelle fest, dass mein Handy gar nicht eingeschaltet war und ich nicht mal mitbekommen hätte, wenn C. angerufen hätte.
Schalte Handy nicht ein. Esse Torte.

Trinke Tee mit O., gehe dann in den Keller, um Heizung anzuschalten. Bade zusammen mit S.
Wasser ist noch nicht warm genug. Sitze in lauwarmer Badewanne und möchte nicht wieder raus, weil es draußen noch kälter ist. Wasche mir die Haare unter kaltem Wasser, verlasse Badewanne. S. sagt, dass er mich schon lange nicht mehr nackt gesehen hat. Fühle mich schlecht deswegen. Ziehe mich an und verlasse Badezimmer.

Schneide Brett für O.s Tintenfisch aus. Grundiere es zwei mal weiß.
Hole Kisten mit Kleidung und Schuhen aus dem Speicher. Sortiere Kleidung aus, die ich nicht mehr trage. Verpacke Kleidung in Tüten, bringe restliche Kleidung wieder auf den Speicher.

Fahre mit M. und S. an den See. Gehe im Wald spazieren. Mache Fotos vom Eis, rede mit S. und M. übers Schatzsuchen. Denke an Torte. Bekomme Hunger.
Gehe zurück zum Auto und fahre nach Hause. Halte auf dem Weg bei der Tankstelle, kaufe Chips für 3,50 Euro.
Fahre heim. Rauche zusammen mit M. und S., esse Torte und trinke Chai Latte.

Mache Pizzateig und stelle ihn auf die Heizung. Schneide Gemüse und decke den Tisch. S. arbeitet an seiner Maske.
Gehe ins Wohnzimmer und lauere. Schaue nach einer Stunde nach dem Teig, ärgere mich darüber, dass er nicht richtig aufgegangen ist. Rolle ihn trotzdem aus. M. sagt, dass sie ihn belegen möchte. Der Käse, den O. mir für die Pizza rausgelegt hat reicht nicht aus. Nehme zusätzlich Ziegenkäse und Mozzarella.
Schiebe Pizza in den Ofen. O. kommt in die Küche und sagt, dass sie noch viel mehr Käse gehabt hätte. Ärgere mich, dass sie mir das nicht vorher sagte.

Esse drei große Stücke Pizza. Mache von dem restlichen Teil noch eine kleine runde Pizza. Esse Salat.

Setze mich mit S., M. und O. an den Kamin. Rauche zusammen mit S. und M. einen. Verbrenne Zweige der Adventsdekoration im Kamin. Werde traurig.
S. sucht nach Stiften für die Maske. M. bringt Schubladenschränkchen mit drei Schubladen voller Stifte nach vorne. Fange an, zusammen mit M. alle Stifte durchzuprobieren und zu sortieren.
Finde fünf Füller. Finde etwa fünfzehn Radiergummis. Nehme mir vor, nie wieder Radiergummis zu kaufen. Finde ein kleines Schwein aus Gummi. Stelle fest, dass man auch mit den Schwein radieren kann.
Werfe zwei handvoll Stifte weg, die eine mindestlänge von vier Zentimetern unterschreiten. Stelle fest, dass all diese Stiftstummel angespitzt sind. Frage mich, ob ich das war.
Finde Siegelwachs und einen Kompas. Schenke S. den Kompas. S. malt seine Maske an.

Gehe mit S. und M. ins Wohnzimmer und schaue vier Folgen Dr.Who.
Stelle mir den Wecker auf sechs Uhr, schlafe ein.

5. Januar 2014

Stehe gehen zehn Uhr auf. Draußen regnet es, alles ist grau. Wünsche mir, vor dem Zurückfahren noch mal richtig Spazierengehen zu können.

Schalte Computer an. Schreibe M., dass ich Hausarbeit noch nicht geschrieben habe. M. fragt, ob ich mir Montag und Dienstag frei genommen habe. Verneine. Schreibe M., dass ich schon überlegt hatte mich krankzumelden. M. schreibt, dass wir auch einfach nichts sagen und darauf setzen könnten, dass C. denkt, wir hätten ab Montag Schule. Einige mich mit M. darauf es so zu machen und uns, sollte es auffallen, zwei unbezahlte Urlaubstage zu nehmen.

Trinke Tee mit O.
Koche Pudding und wiege Butter ab. Verrühre beides. Teste Buttercreme auf ihren Geschmack. Befinde ihn für gut. Teste noch ein bisschen weiter. Füge zur Hälfte der Creme Kakaopulver hinzu.
Schneide Torte in vier Schichten. Fülle Torte mit Marmelade und Buttercreme. Torte sieht scheiße aus.
Esse restliche Buttercreme und gehe in Werkstatt, um zu sehen, wie weit S. mit seiner Maske ist.
Klebe Tintenfische mit Heißkleber auf Bretter. O. kommt herein, und bittet mich, ihren ebenfalls aufzukleben, da sie sonst nicht weiß, wie sie ihn aufhängen soll.

M. kocht. Mache Salat und decke den Tisch. Hole Rosmarin aus dem Garten und gehe in Keller, um Kartoffeln zu holen.
Esse Lamm mit Rosmarinkartoffeln und Salat. Bestehe nach dem Essen darauf, gleich ein Stück Torte zu kosten.
Fühle mich unendlich vollgefressen. Bereue nichts.

Gehe ins Arbeitszimmer und Sortiere mit M. Schubladenschränke aus meinem alten Zimmer aus. Finde unendlich viel Schrott. Werfe die Hälfte davon weg. Finde 12 Euro in Centmünzen verteilt auf alle Schubfächer.

Schaue Tatort mit M. und S. Esse weiter Torte.

4. Januar 2014

Wache halb elf auf. Ärgere mich, dass ich so lange geschlafen habe und stehe auf.
Mache Tee und setze mich zu O. ins Wohnzimmer. S. steht auf. Klappe mit S. das Schlafsofa um und räume die Decken weg.
Backe Buicuittorte, stelle sie zum abkühlen auf die Terasse.

M. sagt, dass sie Hunger hat.
Mache Salatsoße. Mache Obstsalat und decke den Tisch. M. macht Lamm und Rosmarinblechkartoffeln. Esse mit M., S. und O.

Frage M. nach Gipsbinden. Hole sie aus dem Keller und schneide sie zurecht. S. klebt Gipsbinden auf mein Gesicht. Sitze eine viertel Stunde mit offenem Mund im Arbeiotszimmer und warte, bis Gipsbinden getrocknet sind. Nehme fertige Maske vom Gesicht, Gips bleibt in den Haaren hängen. Reiße Haare aus.
Wasche Gipsreste aus dem Gesicht, trage Gesichtsmaske auf. Setze mich aufs Sofa und schaue eine Folge Malcom in the Middle.

Überlege mit S. und M., wie man die Maske weiter bauen könnte. M. schlägt vor, die Form doch besser aus Ton zu bauen und darauf Gipsbinden aufzutragen.
Hole Ton aus dem Keller. S. baut Tonform. Male währenddessen die restlichen Tintenfisch-Abgüsse an. Suche im Keller nach Brettern, auf die ich die Tintenfische kleben könnte. Finde nichts. M. zeigt mir Kiste voller Treibholz. Finde nichts passendes.
M. gibt mir Styrodurplatte. Schneide Ovale aus Styrodur aus und male sie schwarz an.

M. macht Tee. Setze mich mit M., S. und O. an den Kamin, trinke Tee und esse Baumkuchen.
O. sagt, dass sie noch etwas gefunden hat, was sie mir irgendwann schicken wollte. O. gibt mir verklebtes Kassetendöschen voller Gras.
Zeige O. Fotos von verlassenem Bauernhof.

Gehe mit M. und S. ins Wohnzimmer. Schaue bis ein Uhr Nachts Dr.Who über den Beamer. Schlafe ein.